Zutaten
Methode
- Die Karkasse, den Hals und Flügel in kleine Stücke hacken und in einem großen Bräter kräftig braun anrösten.
- Die Möhren und Sellerie putzen und mit den geschälten Zwiebeln in große Würfel schneiden. Nachdem die Gänsekarkasse schön angebraten wurde, geben wir das Gemüse und die Kräuter in den Bräter. Dies wird ebenfalls für ca. weitere 15 Minuten angebraten.
- Nun geben wir das Tomatenmark hinzugeben und mengen das Gemüse mit der Karkasse gut durch, sodass sich das Tomatenmark gleichmäßig verteilt. Jetzt das Tomatenmark wieder anbraten, allerdings sollte man jetzt gut aufpasse, da das Tomatenmark schnell anbrennt. Ein brauner Ansatz am Topfboden ist durchaus erwünscht, aber er sollte nicht verbrannt sein.
- Jetzt mit einem kräftigen Schuss Rotwein den Ansatz ablöschen, den Bratenansatz vom Topf lösen und bei mittlerer Hitze einkochen lassen. Anschließend mit dem Gänse- oder Geflügelfond (alternativ mit Wasser) auffüllen und mit Salz und Pfeffer gut würzen und abschmecken. Die Soße darf jetzt schon eine kräftige Tendenz haben. Bereits jetzt sollte die Soße eine schöne dunkle Farbe angenommen haben. Dies kommt in erster Linie von den Röstaromen und dem Tomatenmark.
- Die Soße sollte jetzt ohne Deckel mindestens ca. 2 Stunden bei schwacher Hitze köcheln. Bei Gelegenheit kann immer wieder etwas Fond oder Wasser angegossen werden und weiterhin die Flüssigkeit reduzieren.
- Nach 2 bis 3 Stunden wird die Soße für den Gänsebraten durch ein feines Sieb gegeben und passiert. Vorher die groben Fleischstücke mit einer Zange entfernen, sodass wir nur noch das Gemüse in das Sieb geben. Jetzt vorsichtig die Flüssigkeit abtropfen lassen. Hierzu kann man vorsichtig mit einem Kochlöffel gegen das Sieb schlagen. Anschließend wird das Gemüse durch das Sieb gedrückt und der Gemüsesaft unterhalb des Siebes in den Topf gegeben.
- Nun wir die Soße nochmal aufgekocht und mit Salz, Pfeffer und ggf. Rotwein abgeschmeckt. Anschließend wird die Soße mit etwas Buttermehl leicht gebunden und nochmal aufgekocht.
- Die Soße kann problemlos schon am Vortag zubereitet werden. Diese muss nur vor dem Servieren der Gans erneut erhitzt werden. Alternativ kann die Soße auch prima eingefroren werden. So einfach geht eine leckere Soße zum Gänsebraten.
